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ESC 2015: Favoriten und Gewinner [SaSo]

Haha, heute bekommt ihr eine Sammlung der besonderen Art: Meine Favoriten und die tatsächlichen Gewinner des ESC’s in Wien. Wie in den vergangenen Jahren habe ich mich mit U-kun zusammen getan um – mit Käseigel-Unterstützung – den Eurovision Song Contest zu gucken und unsere eigenen Punkte an Kandidaten zu vergeben.

Bewertet haben wir nach musikalischem Inhalt, Aussagekraft und Inszenierung. Zusatzpunkte gab es außerdem für mutige musikalische Entscheidungen. Das unser Ergebnis dabei nicht unbedingt mit dem übereinstimmt, was Europa allgemein von den Künstlern hält, ist uns dabei immer durchaus bewusst.

Unsere Top 10

  1. Italien
  2. Australien
  3. Norwegen
  4. Belgien
  5. Rumänien
  6. Zypern
  7. Schweden
  8. Österreich
  9. Aserbaidschan
  10. Slowenien

Besonders das norwegische Duett aus Mørland und Debrah Scarlett, mit ihrem Indietitel und der recht minimalistischen Inszenierung war einer meiner Favoriten:

Das Lied war natürlich nicht besonders genug um wirklich zu gewinnen, aber für einen achten Platz hat es am Ende dann doch gereicht.

Moment, warum fehlt Russland? Obwohl U-kun und ich beide den russischen Beitrag – der im Endeffekt zweiter geworden ist – nicht schlecht fanden, war es trotz allem eine recht langweilige Ballade, die etwas langweilig und vor allem unehrlich wirkte. Im Ernst: Russland singt über Frieden?! Das ist schon ein wenig komisch und hat natürlich überhaupt nichts mit der politischen Lage zu tun.

Und Italien ist auf Platz eins? Ja, Italien haben wir auf dem ersten Platz – letztlich dritter – gesehen, da es zwar nicht unbedingt unserem Geschmack entsprach, aber stimmlich und musikalisch sehr gut gemacht war. Es wäre auch mal schön gewesen, wenn ein Lied gewonnen hätte, welches – naja – einfach gut gesungen wurde.

Und Schweden ist auf Platz sieben?! Oh ja, den Favoriten haben wir einfach nicht als Sieger gesehen. Klar, das Lied funktioniert weltweit gut, aber es ist auch eine relativ uninspirierte Eurodance-Nummer, die vor allem durch die gut inszenierte Show funktioniert, jedoch ansonsten etwas langweilig ist.

Auch den mutigen Betrag des Belgiers Loïc Nottet fand ich sehr großartig, da er recht mutig und anders war. Wie in unserer Bewertung hat er auch final den vierten Platz erreicht:

Wie es wirklich ausging

  1. Schweden
  2. Russland [nicht in unserer Top-10]
  3. Italien
  4. Belgien
  5. Australien
  6. Lettland [nicht in unserer Top-10]
  7. Estland [nicht in unserer Top-10]
  8. Norwegen
  9. Israel [nicht in unserer Top-10]
  10. Serbien [nicht in unserer Top-10]

Zumindest haben wir dieses mal 50% der Top-10 richtig getippt, auch wenn die Platzierungen nicht so ganz stimmen. Lettland hätte ich gerne in die Top-10 aufgenommen, da es einfach so anders war als die anderen Beiträge. Ja, die Stimme war etwas zu hoch und hätte vielleicht ein wenig kräftiger sein können und die Frau war gruselig dünn, aber der Beitrag war dennoch etwas besonderes.

Estland wollte U-kun unbedingt in der Liste haben, aber da ich es zu überinszeniert und vor allem die Stimmen zu schlecht fand, ist auch dieses Lied aus unserer Top-10 geflogen.

Puh, Israel muss man einfach sehen um sich dazu eine Meinung bilden zu können:

Das Lied beginnt langsam mit dem etwas pummeligen Muttersöhnchen Golden Boy, der zu seiner Mama läuft um sich über ein fieses Mädchen zu beschweren. Danach zieht der israelische Jason Derulo mit seinen Jungs durch die Clubs Tel Avivs und das zu einer komischen arabischen Melodie. Ob ich daran jetzt etwas toll finden soll weiß ich nicht so recht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Lied in einem Club sehr gut funktionieren kann.

Was Serbien angeht finde ich tatsächlich alles an diesem Beitrag schlimm. Die dicke Frau, die von einer Windmaschine noch dicker aufgepustet wird, der klischeeige Text (“Beauty Never Lies”) und die Stimme, die immer wieder komisch abbricht und leider Töne nicht so toll halten kann, wie sie es gerne möchte. Im Ernst, wer kommt auf die Idee eine dicke Sängerin zum ESC zu schicken, die darüber singt, dass es ok ist dick zu sein und der Sätze wie: “Finally I can say , yes, I’m diff’rent, and it’s okay!”, in den Mund gelegt werden. Das kann man machen, muss man aber nicht. Bzw. man sollte es einfach lassen. Diese Frau hätte sicherlich eine sehr schöne andere Ballade singen können, die sie nicht nur auf ihr Aussehen reduziert.

Und wo ist Deutschland?

Leider war unsere Konkurrenz dieses Jahr sehr stark und fast alle Punkte sind immer wieder an die gleichen ca zwölf Länder gegangen. Für den hinteren Teil der Liste – und hier befindet sich Deutschland – ist somit kaum ein Punkt übriggeblieben. Oder im Fall von Deutschland und Österreich: Kein Punkt.

Ich fand unseren Beitrag wirklich nicht schlecht, aber etwas Besonderes war er leider auch nicht. Damit ist er sowohl bei der Jury, als auch beim restlichen Voting durchgefallen. Nächstes Jahr schaffen wir es hoffentlich in Schweden wieder zurück unter die Top-10!

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Boardwalk Empire: Das Buch [Review]

Boardwalk Empire dürfte einigen von euch als Serie bekannt sein. Was Viele nicht wissen: Passend zur Serie über die kriminellen Machenschaften in Atlantic City gibt es ein sehr spannendes Buch, welches die Hintergründe der Handlung verdeutlicht.

Boardwalk Empire - Aufstieg und Fall von Atlantic City

Bevor ich so richtig mit meiner Buchrezension loslege, macht es Sinn einen kurzen Blick auf die Serie von HBO zu werfen. Von 2010 bis 2014 veröffentlichte der Game-of-Thrones-Fernsehsender die 56-teilige Serie rund um Enoch Nucky Johnson, die Prohibition und den Aufstieg Atlantic Cities. Dabei Beginnt die Serie mit der Einführung der Prohibition und macht deutlich wie das Verbot von Alkohol Atlantic City mächtig und reich machte. Oder vielleicht nicht unbedingt Atlantic City, sondern vor allem Nucky Johnson, den Schatzmeister der Stadt, der durch Mafia-Strukturen die Stadt, die Polizei, die Politiker und die Zukunft der Stadt kontrolliert. Die Serie konzentriert sich vor allem auf die Zeit nachdem Nucky schon länger Zeit ‘an der Macht ist’ und zeigt wie er regiert und gegen andere Mafia-Verbindung vorgeht. Gleichzeitig sieht man immer wieder wie das FBI versucht genug Beweise für eine Anklage gegen Nucky zu sammeln. Dabei weicht die Handlung immer wieder von den historischen Ereignissen ab, lässt offen wie Nucky wirklich zu seiner Macht kam und wie es später mit Atlantic City weiterging.

Das Buch

Wer wissen möchte was wirklich geschah und wie Atlantic City zu einer der wichtigsten Mafia-Städte wurde, der muss auf die Vorlage der Serie Boardwalk Empire: Aufstieg und Fall von Atlantic City von Nelson Johnson zurückgreifen. Das Buch aus dem Jahre 2002 beginnt dabei mit den ersten Anfängen der Stadt und endet mit der Gegenwart (2001). Dabei wählt Johnson einen dokumentarische Ton für seine Erzählung, die eine Biografie einer Stadt darstellt.

Fast zwanzig Jahre recherchierte der gelernte Jurist in den Aufzeichnungen Atlantic Cities um ein vollständiges und wahrheitsgetreues Bild der Stadt aufzeigen zu können. Und obwohl sich dieses Buch um einen Haufen Fakten handelt, ist seine Erzählstimme so gut gewählt, dass sich dieses Buch wie ein guter Kriminalroman lesen lässt.

Wie bereits gesagt beginnt seine Erzählung ganz an den Anfängen von Atlantic City, bzw vor den Anfängen der Stadt. Dort wo Atlantic City nur die Idee des Arztes Jonathan Pitney war, der einen Kurort im Norden-Osten Amerikas schaffen wollte. Er erzählt von der Grundsteinlegung dieser Planstadt, von den Eisenbahnlinien, die Atlantic City langsam größer werden ließen. Er schildert wie arme Familien aus Philadelphia anfingen nach Atlatic City zu reisen, da dies der einzige Urlaub war, den sie sich leisten konnten, und wie Männer anfingen Eintagesausflüge in die Stadt am Meer zu unternehmen. Und natürlich fragt sich Johnson immer wieder, wie die Mafia in dieser Stadt so groß werden, und die Polizei bei so vielen illegalen Machenschaften wegschauen konnte.

Hierbei zeigt er, dass es den Bewohner von Atlantic City immer nur darum ging ihre Stadt noch populärer werden zu lassen. Egal mit welchen Mitteln und egal zu welchem Preis. Oder wie es der Bewohner Murray Fredericks einmal sagt:

“Wären die Leute wegen Bibellesungen in die Stadt gekommen, hätten sie die bekommen. Aber keiner hat je nach einer Bibellesung gefragt. Sie wollten Schnaps, Bräute und Glücksspiel, und genau das haben wir ihnen gegeben.”

Die spannenden kriminellen Machenschaften der 20er Jahre fängt Johnson genauso gut ein, wie den danach einsetzenden Fall und die Entwicklung bis hin zur Gegenwart. Dabei formuliert er so spannend und fesselnd, dass es kein Wunder ist, dass aus dieser Vorlage eine Serie entstand.

Serie oder Buch: Das Dilemma mit den Vorlagen

Wie so oft kann man, nachdem man die Vorlage für eine Serie gelesen hat, anfangen die Serie zu kritisieren. In der Tat hätte man eine sehr gute Serie aus der kompletten Handlung des Buches machen können. Man hätte von der Gründung der Stadt, dem ersten Boss, dem Aufstieg Nuckys und dessen Fall und natürlich der Entwicklung bis zur Gegenwart erzählen können. Leider ist der Serienautor jedoch vollkommen auf den Klischee-Mafia-Zug aufgesprungen und dieser fährt natürlich durch die zwanziger Jahre, hält in Prohibition Town und bei den ersten Maschinengewehren, und fährt dann weiter zu Bandenkriegen.

Nichtsdestotrotz ist Boardwalk Empire eine sehr gute Serie, die jedoch stark von ihrer Vorlage abweicht. Wer also zunächst die Serie gesehen hat und dann das Buch liest, der wird sich auf den ersten hundert Seiten fragen, wann es denn nun endlich mit der Serienhandlung losgeht und der wird sich über Nuckys Ende wundern. Außerdem kommt es in dem dokumentarischen Buch natürlich zu weniger blutigen Schießereien und Wortgefechten. Nimmt man dies in kauf, bekommt man ein sehr gut geschriebenes Buch, welches einem Hilft viele Dinge in der Handlung der Serie zu verstehen.

Der wohl beste Weg diese beiden unterschiedlichen Medien zu konsumieren, ist, wie so oft, zunächst das Buch zu lesen und dann die Serie zu gucken, da diese mit den nötigen Hintergrundinformationen viel einfacher zu verstehen ist.

Das klassische Fazit

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich es wirklich genossen habe dieses Buch zu lesen. Ich finde Mafiastrukturen schon lange Zeit sehr spannend, und dieses Buch zeig sehr deutlich, wie sie entstehen, sich festigen und wachsen. Wer sich jemals gefragt hat, wieso ein Konzept wie die Mafia funktioniert, der muss Boardwalk Empire von Nelson Johnson lesen. Und für alle anderen gilt: Lest dieses Buch, es ist spannend und wird noch einmal spannender, wenn man sich bewusst macht, dass die geschilderten Vorgänge wahr sind.

Boardwalk Empire – Aufstieg und Fall von Atlantic City von Nelson Johnson ist auf Deutsch im Heyne Verlag erschienen

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Weltreise-Outfit [OuMi]

Mit japanischer Kleidung und Gudetama im Weltreisebus von Airbnb

Bluse: Chelmory, Rock: Uniqlo, Strickjacke / Leggins: H&M, Schuhe: Adidas Neo, Armband: Jawbone UP24, Rucksack: Sanrio (Gudetama)

Wie ihr euch vermutlich denken könnt, habe ich einige Klamotten in Japan gekauft. Wobei “einige” schon fast etwas übertrieben ist, denn für Europäer ist es gar nicht so leicht in Japan Kleidung zu kaufen. Wieso? Ganz einfach, weil es in Japan meistens nur eine Kleidergröße für Frauen gibt: Japanisches Medium. Und nein, das hat absolut nicht mit unserem Medium zu tun. Japanisches Medium entspricht in etwa unseren Kleidergrößen XS oder S. Wer schlank und nicht all zu groß ist, hat damit zumindest einigermaßen große Chancen um Kleidung in Japan zu finden. Leider passen mir Röcke und Hosen häufig eher bei einer etwas weiteren S oder eine kleinen M Größe, so dass ich bei den meisten japanischen Röcken etwas verzweifelt bin.

Trotz allem habe ich zum Beispiels den Rock und die Bluse auf diesem Bild in Japan gefunden. Und natürlich ist auch wieder mein Gudetama-Rucksack mit von der Partie. Wenn ihr mir bei Instagram folgt, hab ihr schon einige Fotos von ihm gesehen. ^^”

Kommen wir zur letzten Frage, die aufkommt, wenn man sich dieses Bild anguckt: Wo bist du eigentlich? Dieses Foto ist in de sehr schönen Airbnb-Tourbus entstanden. Momentan fährt dieser Bus nämlich durch Deutschland und hält in allen großen Städten. Haltet auf jeden Fall nach ihm Ausschau, denn ihr könnt dort tolle Getränke und eventuell sogar eine Weltreise abstauben. ^^

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Zu wundervolle Dinge, die ich haben möchte [SaSo]

Vermutlich werde ich irgendwann in einem Haufen niedlicher, unsinniger Dinge untergehen. Aber diese Dinge würde ich gerne meiner Sammlung von Dingen hinzufügen:

Woll-Yoshi-Amiibos

Als ich das erste Mal gehört habe, dass Nintendo ein Spiel mit Yoshis aus Wolle (Yoshis Wolly World) machen möchte, war ich hin und weg. Und gleichzeitig hab ich angefangen Menschen mit der Frage auf die Nerven zu gehen, wieso Nintendo keine Gestrickten Yoshikuscheltiere rausbringt. Kuscheltiere sind es jetzt nicht geworden, dafür sehr entzückende Amiibo-Figuren aus Wolle. Leider sind die drei Amiibos seit ihrer Ankündigung ausverkauft. Ansonsten könnte man sie hier kaufen: Amazon / Amazon

Totoro-Poncho

Mein Nachbar Totoro ist ein wirklich süßer Film und dies liegt nicht zuletzt daran, dass Totoro einfach nur super niedlich ist! Auf der Suche nach einem Tororo-Jumpsuit bin ich zufällig über diesen wunderbaren Poncho gestolpert, der gleich in meinem Warenkorb gelandet ist. Das schöne Stück aus Baumwolle ist einfach zu niedlich. Auch ihn habe ich bei Amazon gefunden: Amazon (Molly)

Pink-weißes Backgammon-Spiel

Backgammon ist mittlerweile zu einem Alte-Männer-Spiel degradiert worden. Dabei mag ich es sehr und suche schon seit längerer Zeit nach einem passenden Brett – am besten in einem Koffer. Vor einiger Zeit bin ich zufällig auf die oben gezeigte weiß-pinke Variante gestolpert. Leider zeigt der Blogeintrag auf housebeautiful.com nicht wo ich dieses Brett kaufen kann.

Shy Guy-Ohrringe

Auch bei den Shy Guy-Ohrringen, die ich bei Pinterest gefunden habe, weiß ich nicht so recht ob und wo ich sie kaufen könnte, so dass ich sie vermutlich selber aus Modelliermasse nachmache. Neben Yoshi, Buu Huu und Toad, sind die Shy Guys definitiv eine meiner absoluten Lieblingsfiguren aus dem Nintendo-Universum!

Freies Objektiv

Absolut nicht zum nachbasteln ist das Objektiv von Sony geeignet. Dieses sehr leichte Objektiv muss nicht zum Fotografieren mit einer Kamera verbunden werden, sondern kann Bilder selber schießen und speichern. Möchte man die Fotos direkt sehen lässt es sich leicht mit einem Smartphone verbinden. Es ist super leicht und kann in jede Tasche gestopft werden. Da ich keine Lust habe immer meine große Kamera mitzunehmen, aber auch gute Fotos spontan unterwegs machen möchte, wäre dieses Objektiv wirklich perfekt für mich. Kaufen kann man auch dies auf Amazon.de.

Bärchenstrumpfhose

Die Bärchen-Strumpfhose von Amazon (HuntGold) bedarf nicht viel Erklärung. Sie ist einfach nur sehr, sehr, sehr niedlich und würde toll zu meinen vielen Röcken und Kleidern passen. Punkt.

Was steht momentan auf eurer Wunschliste?

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Ginza, Minato und Manhattan – Abenteuer Japan Teil 11

An Tag drei meines Japan Abenteuers ging es in den Teil Tokyos, der aussieht wie Manhattan: Ginza. Breite Straßen, Hochhäuser, Asphalt. Abgesehen von wenigen japanischen Schriftzeichen erinnert hier kaum etwas an Japan. Der Bahnhof sieht aus, als wäre man mitten in Amsterdam gelandet. Von Tempeln und den süßen japanischen Gassen fehlt hier jede Spur.

Der Bahnhof von Tokyo.

Der Bahnhof von Tokyo sieht optisch eher aus, als würde eher aus Amsterdam stammen

Unsere Tour begann bei dem Backsteingebäude im Hintergrund: Dem Tokyoter Bahnhof.

Die Straßen von Manhattan?

Die Straßen von Manhattan? Nein, es ist immer noch das Zentrum von Ginza, Tokyo.

Durch die Häuserschluchten von Ginza. Hier gibt es vor allem Bürogebäude, aber auch sehr teure Boutiquen und Geschäfte von berühmten Luxusmarken.

Gelbe Taxen und Hochhäuser.

Trotz gelben Taxen sieht es hier zumindest ein wenig japanischer aus.

Ab und an sieht man ein paar Gebäude, die etwas typischer für Tokyo wirken. Vor allem die Elektronikgeschäfte mit ihren blinkenden Reklamen stechen heraus.

Das Sony Building

Das Sony Building hinter Kirschblüten.

“Anders” sieht auch das Sony Building aus, welches an eine übergroße Playstation 1 erinnert.

Im Sony Building in Tokyo

In den Showrooms des japanischen Sony Buildings kann man allerhand entdecken.

Im Innern des Sony Buildings befinden sich diverse Showrooms, in denen man die verschiedenen Sony-Neuerscheinungen testen kann. Darunter unter anderem eine Etage für die Playstation 4 und einige für Kamera-Equipment. Besonders in das herumtragbares Objektiv, mit de man ohne zusätzliche Kamera Fotos machen kann, habe ich mich ein bisschen verguckt.

In den Seitenstraßen von Ginza.

Zumindest erinnern die Seitenstraßen von Ginza an den Rest Japans.

Abseits in den kleineren Gässchen von Ginza fühlt man sich plötzlich nicht mehr wie in Manhattan.

Der verrückte Blumenladen

Dieser Blumenladen ist von außen über und über mit Blumentöpfen behängt.

Vor allem, weil es hier Geschäfte wie diesen Blumenladen gibt, der vollkommen mit Pflanzen und Blumen bedeckt ist.

Der Tokyo Tower

Der Tokyo Tower inmitten von Nebel

Nachdem wir noch weiter durch die Stadt schlenderten erreichten wir gegen Abend den Tokyo Tower. Das Stadt-Wahrzeichen war leider vollkommen in Nebel gehüllt und wirkte überaus mysteriös.

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Shinjuku, Hanami und das Wunderland – Abenteuer Japan Teil 10

Am richtigen zweiten Tag in Japan ging es nach Shinjuku, einem Stadtteil etwas oberhalb von Harajuku (dort war ich an Tag 1 unterwegs). Shinjuku war etwas unaufgeregter als Harajuku. Hier sieht man auch viele junge Menschen, doch die wirklich beeindruckend absurd gekleideten Menschen fehlen hier.

Kirschblüten in Shinjuku

Sakura: Die Kirschblüte

Da die Kirschbäume gerade in voller Blüte standen – und uns der Japaner, bei dem wir übernachteten, immer wieder darauf hinwies, dass dies nicht mehr lange anhalten würde – machten wir uns zum Gyoen Park auf. Dieser nicht-öffentliche Park kostet Eintritt, wird von Parkwächtern überwacht und schließt um 17 Uhr.

Hanami

Japaner feiern Hanami, das Kirschblütenfest

Zur Kirschblüte sind alle Parks voll von Japanern, die das sogenannte Hanami [Kirschblütenfest] mit riesigen Picknicks feiern. In vielen Parks und Tempeln werden dazu extra Speisen verkauft. Der Gyoen-koen gehört nicht dazu.

Der Gyoen Park im Herzen Tokyos.

Der Gyoen Park im Herzen Tokyos.

Nichtsdestotrotz lohnt sich der Ausflug in eines der grünen Herzen Tokyos. Der Kontrast zwischen Hochhäusern und beherrschter Natur ist sehr spannend.

Traditionelle Gebäude in Mitten von Hochhäusern.

Auch das ist Shinjuku: Traditionelle Gebäude in Mitten von Hochhäusern.

Nachdem wir vom Schließen des Parks – es wurde sanfte Musik gespielt und alle Japaner verließen geordnet den Park – machten wir uns auf um Shinjuku zu entdecken. Wieder streiften wir durch einige Kaufhäuser und waren fasziniert von der Mischung aus Hochhäusern und kleinen japanischen Häuschen.

Das Alice im Wunderland-Restaurant

Eine Alice-Kellnerin und eine Sushi-Raupe? Das muss das Alice im Wunderland-Restaurant sein.

Ein besonderes Erlebnis war definitiv das Alice im Wunderland-Restaurant. Der Eingang wurde von überdimensionalen Büchern und einer Frau in einem Verrückter Hutmacher-Kostüm versperrt. Nach einiger Zeit wurden wir von einer Alice-Kellnerin zum Tisch geleitet.

In diesem Restaurant in Shinjuku sehen alle Speisen besonders aus.

“Pizza” und Zwillings-Cocktails

Alle Speisen orientieren sich an Wunderland-Figuren. Wir hatte die Wasserpfeife rauchende Raupe als Sushimenü, Tweedledum und Tweedledee-Cocktails (deshalb auch zwei von ihnen), eine gelbe Raupenpizza und einen regenbogenfarbenen Grinsekatzencocktail. Zwar war alles recht lecker, aber das Erlebnis hatte wirklich seinen Preis…

Kleine Gassen in Tokyo bei Nacht

Tokyo besteht nicht nur aus Hochhäusern, hier gibt es auch viele kleine Gassen.

Bald schon war es richtig dunkel draußen und wir machten uns auf den Weg zurück in unsere Wohnung.

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Zwischen Tüll und Star Wars [OuMi]

Vintage Tüll-Rock und Star Wars T-Shirt

Als ich diesen Tüll-Rock gesehen habe, musste ich ihn einfach kaufen. Der Rock aus einem Vintage-Laden in Tokyo ist einfach unglaublich niedlich und erinnert an Ballett und Mädchenfantasien. Er ist irgendwie elegant und verspielt und lässt sich doch toll kombinieren.

Wie zum Beispiel mit diesem Star Wars-T-Shirt von H&M, welches ich seit Jahren habe und liebe. Es ist so gut verarbeitet und vor allem aus sehr weicher Baumwolle, die sich kuschelig an einen schmiegt.

Dazu trage ich eine Strickjacke von Pimkie und – nicht auf dem Bild – eine Wollstrumpfhose von H&M.