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Nara – Abenteuer Japan Teil 16

Wann auch immer ihr nach Japan reist, ihr solltet Nara besuchen. Diese Stadt in der Mitte des Landes ist mit dem Zug nur knapp 30 Minuten von Kyoto entfernt. Die Stadt wurde während des Zweiten Weltkriegs so gut wie nicht zerstört, so dass ihr hier einen historischen Stadtkern vorfindet – der übrigens mittlerweile ein UNESCO Weltkulturerbe ist -, einige der beeindruckensten Tempel und Schreine Japans und natürlich massenweise Hirsche! Oh ja, Nara ist die Rehstadt Japans. Insgesamt leben hier knapp 1200 wilde Hirsche, auf die man in fast der kompletten Stadt immer wieder trifft.

Und wenn ich sage: “Fast in der kompletten Stadt.”, dann meine ich auch damit fast in der kompletten Stadt. Die Rehe sind nicht nur im Park, sondern stehen auch plötzlich zwischen Häusern, vor Geschäften und natürlich in Tempelanlagen. Da die Hirsche hier vor den Menschen gelebt haben, wird auf die Tiere Rücksicht genommen. Es gibt sogar Berichte, dass die Hauptstraße der Stadt regelmäßig gesperrt werden, wenn zu viele Rehe in der Innenstadt herumhängen. Wie schön! (。♥‿♥。)

Der Kōfuku-ji in Nara.

Der Kōfuku-ji Tempel aus dem siebten Jahrhundert.

Zunächst ging es zum Kōfuku-ji. Bereits hier liefen ein paar Rehe umher und alle Touristen waren ganz aufgeregt.

Kimono

Kimonos werden auch in Nara fleißig getragen.

Aufgeregt war ich auch wieder einmal, als ich Frauen in Kimonos sah. In der Umgebung von Kyoto scheint dies gerade unter jungen Mädchen ein sehr beliebtes Kleidungsstück zu sein. Die leichten Yukatas, die man immer wieder sieht, sehen wirklich hübsch aus.

Rehkekse

Kekse für die Rehe in Nara.

Wer sich mit den Rehen anfreunden möchte, der sollte auf jeden Fall Rehkekse kaufen. Die Rehe lieben diese Dinger.

Rehkekse und ihre Wirkung

Die Rehe in Nara können nicht genug von den Keksen bekommen.

Wobei man wohl eher sagen muss, dass sie fast schon besessen sind von ihnen. Sobald ich ein paar Kekse gekauft hatte, folgten mir ein paar Rehe ununterbrochen.

Rehe

Überall sind Rehe!

Und freuten sich, wenn ich ihnen Keksstücke gab.

Kein Entkommen vor den Rehen!

Die Rehe verfolgen jeden Besitzer von Rehkeksen…

Irgendwann fingen ein paar Rehe an an mir zu knabbern und ich floh auf einen Baumstumpf, was sich als Fehler herausstellte, denn dort war ich eingekesselt… (;° ロ°)

Vorsicht bissig!

Schilder warnen vor “Angriffen” durch Rehe.

Die Warnschilder wirken ein wenig lächerlich, da die Rehe unglaublich friedliebend sind.

Invasion!

Invasion!

Tatsächlich liegen die Rehe wirklich überall herum. Auf Wegen, am Straßenrand und natürlich auch vor den omnipräsenten Getränkeautomaten.

Die 1800 Steinlaternen des Kasuga-Taisha.

Der Weg zum Kasuga-Taisha wird von 1800 Steinlaternen gesäumt.

Besonders beeindruckend in Nara ist der Weg hoch zum Kasuga-Taisha Tempel. Der Weg wird von beinahe 2000 Steinlaternen gesäumt, die zu Feierlichkeiten erleuchtet werden.

Der Tōdai-ji.

Der Tōdai-ji enthält die größte Bronze-Buddha-Statur der Welt.

Sehr beeindruckend war auch der riesige buddhistische Tōdai-ji, vor dem man gerade noch sieht, wie ein Rehe die Sandwiches aus der Tasche einer jungen Japanerin stibitzt.

Eine Schulklasse vor dem Hauptgebäude des Tōdai-ji.

Eine Schulklasse vor dem Hauptgebäude des Tōdai-ji.

Das Hauptgebäude des Tōdai-ji ist sogar noch beeindruckender als der Außenbereich. Vor ihm stand eine Gruppe von Schülerinnen in Seifukus (japanischen Schuluniformen). Oh man, ich liebe die Schuluniformen für Mittelschüler total. (♥ω♥ ) ~♪

Räucherstäbchen.

Räucherstäbchen am Eingang des Tōdai-ji

Bevor man einen buddhistischen Tempel betritt werden, anders als bei den shintoistischen, Räucherstäbchen entzündet.

Milchkaffee

ミルクコーヒー, der sehr leckere Milchkaffee aus der Dose

Bei meinem Versuch möglichst alle Getränke aus den Getränkeautomaten zu probieren, bin ich über ミルクコーヒー, einen sehr leckeren Milchkaffee gestolpert.

Shoppen in der Teramachi-dori in Kyoto.

Second Hand Shops in der Teramachi-Dori in Kyoto.

Abends ging es dann zurück nach Kyoto und in die sehr schöne Teramachi-Dori, eine überdachte Einkaufspassage. Die Mode hier ist großartig und sehr preiswert. In Kyoto findet man eine spannende Mischung aus klassischer japanischer Kleidung und Stücken, die an Baseball-Kleidung erinnern. Zusammen ergibt dies einen sehr coolen Still! Besonders die Second Hand-Läden (in der Mitte und Rechts im Bild) fand ich recht beeindruckend. Sie sind sehr viel sortierter als in Deutschland, es gibt nicht diesen komischen muffigen Geruch und die Kleidung wirkt viel besser gepflegt. Außerdem sind die Preise sehr fair!

Neben Kleidungsgeschäften gibt es in der Passage einige andere Geschäfte, Restaurants und eine Spielhalle (Namco Wonder Tower). Die Spielhalle war um einiges günstiger als die in Tokyo und die Spiele waren machbarer. Mein Freund hat eine wundervolle Totoro-Kanne mit vier Bechern dort für mich gewonnen. Ich war recht beeindruckt!

Am nächsten Tag ging es weiter nach Osaka und in ein weiteres Pokémon-Center…

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Arashiyama – Abenteuer Japan Teil 15

Einer der Orte in Japan, die ich unbedingt sehen wollte, war Arashiyama, ein Stadtteil von Kyoto indem ein riesiger Affenpark liegt. Also fahren wir an Tag sieben in den Nordwesten Kyotos zu den Äffchen.

Arashiyama

Arashiyama im Regen

Leider regnet es stark als wir in Arashiyama am Arashiyama, einem Berg, ankommen. Zumindest sind wenige Touristen unterwegs.

Der Affenpark

Der Affenpark erstreckt sich am Hang des Arashiyama-Bergs entlang.

Um zu den Affen zu kommen muss man zunächst relativ weit den Arashiyama hochsteigen. Erst weiter ob beginnen wir die ersten Affen zu sehen.

Affe isst Kirschblüten

In den Baumwiffel kann man immer wieder Äffchen sehen.

Wie beispielsweise diesen, der fröhlich Kirschblüten isst. Ihn stört der Regen weniger, aber mir ist mittlerweile so kalt, dass ich Handschuhe anhabe.

Affenfütterung

Aus eine Käfig raus kann man die Affen füttern.

Auf einem Plateau ist eine Art riesiger Käfig aufgebaut, in den Besucher hineingehen können um von dort aus die Affen zu füttern. Dort kann man auch Nüsse und kleingeschnittenes Obst für die Affen kaufen.

In Arashiyama sitzen die Menschen im Käfig.

In Arashiyama sitzen die Menschen im Käfig.

Die große Affenfütterung.

Auf dem großen Platz vor dem Käfig werden die Affen gefüttert.

In regelmäßigen Abständen gibt es auf dem Plateau, vor dem Käfig, eine offizielle Affenfütterung, bei der die angestellten des Parks Nüsse an die Affen verteilen.

Kyoto von Oben

Von hier kann man auch Kyoto von Oben sehen.

Von hier hat man auch einen sehr schönen Ausblick über Kyoto.

Der Tenruji-Tempel

Der Tenruji-Tempel

Nach einer kurzen Pause in einem Café, in dem wir uns erst einmal gründlich abtrocknen, geht es weiter zum Tenruji-Tempel.

Bambus Hain

Der berühmte Bambus Hain von Arashiyama.

Und dann in den wohl berühmtesten Bambus Hain der Welt.

Eine Frau im Kimono.

Eine Frau im Kimono inmitten des Bambus.

In ihm treffen wir auch einige Menschen, die in Kimonos unterwegs sind. Ein Trend, dem gerade einige junge Japaner in Kyoto nachgehen.

Ein Bahnübergang.

Ein Bahnübergang Mitten im Bambus Hain.

Mitten im Bambus Hain finden wir einen kleinen Bahnübergang. Anschließend kaufen wir uns Bentos und fahren zurück zu unserer Ferienwohnung, wo wir uns den restlichen Abend vor dem Regen verstecken um nicht krank zu werden.


Vom Zentrum von Kyoto aus ist Arashiyama übrigens sehr gut zu erreichen. Mehrere Busse und selbst eine Zuglinie fahren hierhin.

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Kawaii desu ne* [SaSo]

*Oder zu Deutsch: Ist das nicht niedlich? Diese Phrase hört man in Japan relativ häufig und auch unter deutschen Japanfans wird sie immer häufiger verwendet. Am heutigen Sammlungssonntag geht es um allerhand niedliche Dinge.

  1. Ich hab mich auf den ersten Blick in dieses Seifuku (jap. Schuluniform) inspirierte Outfit von gfdstore verliebt. Ist es nicht unglaublich großartig?
  2. Wer irgendwas niedliches aus Japan haben möchte, der MUSS die Kawaiibox von Kawaiibox.com bestellen. Einmal im Monat bekommt man über diese Abobox einige niedliche Gegenstände aus Japan und Korea zugesendet.
  3. Der Jumpsuit von Rilakkuma (gefunden auf amazon.de sieht sooooo weich und niedlich aus.
  4. Wer jedoch keine Lust hat selber in die Haut von Rilakkuma zu schlüpfen, für den sind bestimmt diese Kuscheltier von blippo-kawaii (tumblr) was.
  5. Oder diese niedlichen Mamegoma-Robben, die ich auf pinterest.com gefunden habe.
  6. Wofür es leider gerade wirklich zu warm ist, aber die dafür noch umso goldiger sind, sind diese Alpacasso-Ohrenschützer von blippo.com. Alpacasso ist aber auch wirklich in jeder Form sehr, sehr süß.

Oh man, irgendwann wird meine Wohnung vollkommen überladen sein mit niedlichen, kitschigen Dingen aus Japan. :/

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Das Zentrum von Kyoto – Abenteuer Japan Teil 14

Mit dem Shinkansen geht es an Tag sechs sehr früh los nach Kyoto. Die frühere Hauptstadt hat heute knapp 1,5 Millionen Einwohner und ist damit deutlich kleiner als Tokyo mit seinen 9 Millionen im Zentrum, bzw. 37 Millionen in der kompletten Metropolenregion.

Bereits in Deutschland haben wir für den Shinkansen Zugtickets gesorgt, denn nur außerhalb Japans kann man den sogenannten JR-Pass kaufen, mit dem man fast alle Züge, Fähren und sonstigen öffentlichen Verkehrsmittel in Japan nutzen kann. Für eine Woche kostet er knapp 200€, was in etwa der Hin- und Rückfahrt nach Kyoto entspricht. Da wir von Kyoto diverse andere Städte besuchen möchten ist diese Lösung die deutlichst günstigste, wenn man nicht auf Fernbusse setzen möchte. Wollen wir nicht.

Mit dem Shinkansen fährt man etwa drei Stunden nach Kyoto und das bei einer Strecke, die in etwa der zwischen Köln und München entspricht. Am Bahnhof in Tokyo müssen wir lediglich zunächst unsere Tickets aus Deutschland gegen den richtigen JR-Pass umtauschen. Die Zugreservierungen werden kostenlos von einem Bahnmitarbeiter für uns gemacht.

Der Zug selbst ist sehr gemütlich. An Board kann man viele leckere Gereichte kaufen und man kann auch als Europäer seine Beine fast vollkommen ausstrecken. Besonders spannend finde ich die Sitze, die sich mit einem Hebel umdrehen lassen, so dass man entweder mit oder gegen die Fahrrichtung fahren kann. Und selbst im Zug sind die japanischen Toiletten wieder einmal unheimlich sauber und gemütlich.

In Kyoto wird schnell klar, dass wir an einem ganz anderen Ort sind, als in Tokyo. Die Luft ist viel klarer und die Häuser sind deutlich flacher. Ab und zu sieht man ein Gebäude, welches mehr als zwei Stockwerke hat, aber dies ist eher die Ausnahme.

Auch das umherfahren ist in Kyoto deutlich einfacher und preiswerter. Man kommt zu allen Sehenswürdigkeiten schnell mit den Stadtbussen. Für eine Fahrt zahlt man 230 Yen (etwa 2 Euro) und für eine Tageskarte 500 Yen (etwa 4,50 Euro). Bezahlt wird beim Ausstieg aus dem Bus beim Fahrer. Auch Tageskarten können hier gekauft werden.

Die Unterkunft in Kyoto.

In Kyoto besteht unsere Unterkunft aus einem klassischen japanischem Haus, welches wir fast für uns alleine haben.

Mit dem Bus fahren wir durch die Stadt zu unserer Unterkunft im Norden, die in der Nähe des Ninnaji-Tempels liegt. Das klassische japanische Haus hat Tatami-Matten auf dem Boden, die in dunkles Holz übergehe. Die minimalistische Einrichtung ist sehr gemütlich. Neben dem Schlafzimmer gibt es eine kleine Küche, die wir benutzen können. Die Schiebetüren unseres Zimmers können wir komplett aufmachen und kommen dann in den begrünten Innenhof.

Die Nachbarschaft.

Die Nachbarschaft in Kyoto ist deutlich ruhiger.

Die Umgebung ist sehr, sehr ruhig. Uns kommen direkt Kinder entgegengelaufen, die sich mit uns unterhalten wollen. Leider können wir kein japanisch und die Kinder sind verwirrt.

Ninnaji-Tempel

Der Ninnaji-Tempel ist nur wenige Meter von unserer Unterkunft entfernt.

Da wir erst gegen fünf Uhr losziehen um die Stadt zu erkunden, schließt der Ninnaji-Tempel, wie fast alle Tempel, Schreine und Parks in Japan, bereits. Auch von außen ist er jedoch sehr beeindruckend.

Kyoto, die Stadt der flachen Häuser.

Die Häuser sind so viel flacher und klassischer. Die Stadt ist fast vollständig von Wäldern umgeben.

Wir streifen etwas durch das Zentrum Kyotos.

Einkaufspassage

Die Teramachi Einkaufspassage in Kyoto.

Und stoßen schließlich auf die Teramachi Einkaufspassage. Hier finden sich viele Geschäfte für Jugendmode und Second Hand-Geschäfte.

Kleiner Schrein Mitten in Teramachi.

Mitten in der Einkauspassage steht ein kleiner Schrein, der vollkommen von Geschäften umrahmt ist.

Auch hier zeigt sich wieder einmal wie die japanischen Städte wachsen. Schreine werden einfach in Gebäude eingefügt.

Hanami im Tempel.

Auch in diesem Tempel wird unter den beleuchteten Kirschblüten Hanami gefeiert.

Nach einer Weile entdecken wir einen Tempel der noch geöffnet ist und in dessen Innern Hanami, das Kirschblütenfest, gefeiert wird. Die Kirschblüten werden beleuchtet und überall sind Essensstände aufgebaut.

Oktopusbällchen

An den Ständen im Tempel gibt es allerhand Essen. Zum Beispiel Oktopusbällchen.

Ich möchte unbedingt Oktopusbällchen probieren. Leider sind sie nicht ganz mein Geschmack. Der Teig wird nur von außen gebacken, so dass er im Innern noch roh ist und dadurch eine etwas komische Konsistenz hat.

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Outfittmittwoch ohne Outfit [OuMi]

Hallo ihr Lieben, leider bin ich wieder einmal nicht dazu gekommen Outfitfotos vorzubereiten. Args, mein Leben ist gerade aber auch etwas verrückt. Mein Freund und ich suchen nach unserer ersten gemeinsamen Wohnung, mein Chef schickt mich wieder zur Schule und jetzt überlappen sich auch noch die E3 und das Hurricane Festival.

Neue Wohnung, neue Schulung

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich jetzt schon länger mit meinem neuen Freund zusammen. So lange, dass neuer Freund es nicht mehr wirklich trifft und L-kun und ich beschlossen haben so langsam mal nach einer gemeinsamen Wohnung zu suchen. In Köln ist das aber gar nicht mal so einfach, vor allem, wenn man wie wir, zu hohe Ansprüche hat.

Außerdem bin ich viel damit beschäftigt fleißig eine großartige Schulung zu besuchen, in der ich lerne wie man mit Linux, TypoScript (der scripting Methode hinter dem CMS Typo3), PHP und MySQL richtig umgeht. Das ist ganz schön viel Stoff, aber ich freue mich Wahnsinnig, dass mir mein Chef die Möglichkeit gibt meine IT-Kenntnisse weiter auszubauen. *-*

E3 2015

Guckt ihr euch eigentlich Präsentationen der E3 an? Ich finde es ja immer sehr spannend, welche neuen Spiele bald auf den Markt kommen werden. Leider sieht Assassins Creed Syndicat mal wieder vielversprechend aus, aber das sah Unity auch und es war handlungsmässig mehr als schwach.

Die Microsoft Präsentation fand ich recht unüberraschend. Langsam hab ich das Gefühl, dass da mehr auf Hardware, als auf Spiele gesetzt wird.

Zu Kingdom Hearts hat man natürlich nichts erfahren, dass hat niemanden mehr überrascht.

Was ich wiederum sonderbar fand, war die Tatsache, dass viele Menschen von der Nintendo-Präsentation enttäuscht waren. Dabei kündigt Nintendo auf der E3 seit Jahren nicht mehr viel an und mit dem Lichtschimmer einer neuen Konsole wird es natürlich jetzt keine krassen Spiele mehr geben. Ich freue mich trotzdem auf das neue Multiplayer-Zelda für den 3DS, Starfox, die Animal Crossing-Spiele, den Mario Maker und die neuen Amiibos. Habt ihr die Bilder von diesen großartigen Animal Crossing-Amiibos gesehen? Vermutlich werde ich arm, wenn ich alle hole, die ich gerne hätte. Und bei meinem Glück wird Isabell einer dieser Amiibos, die 50 Euro kosten werden.

Hurricane 2015

Ich hatte super viel Glück, dass ich über einen Bekannten auf die Gästeliste für das Hurricane komme. Wie ihr in den letzten Jahren sicherlich bemerkt hab, bin ich ein sehr großer Fan dieses Indie-Alternativ-BritPop-DeutschlandHipHop-Festivals. Ich mag die Stimmung und natürlich die sehr gute Musik. Durch den Japanurlaub wollten L-kun und ich eigentlich auf ein Festival in diesem Jahr verzichten, aber so kann ich doch noch hin und endlich, endlich, endlich Florence + The Machine und Materia live sehen.

Und was ist mit dem Blog? Keine Sorge, ich hab zumindest etwas vorgearbeitet, so dass ihr noch einen Abenteuer Japan-Beitrag und eine Sammlung am Sonntag bekommt.

Montag geht es übrigens noch nach Hamburg. Hat einer von euch Tipps für mich? Was muss ich mir unbedingt angucken?

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Düstere Serien [SaSo]

Leider beginnen im Sommer kaum neue Serien. Klar, das Wetter ist toll und man verbringt viel Zeit draußen, aber auch im Sommer gibt es kalte Tage und Gewitter. Und genau diese Tage sind dafür geeignet neue Serien zu entdecken. Heute habe ich sechs etwas düstere Serien zusammengestellt, die einen tollen Kontrast zu den hellen Sommertagen darstellen.

Orphan Black, The Following, 12 Monkeys, Daredevil, Orange is the new black, Dexter

Fotos: amazon.de, netflix.com

Orphan Black

Diese Serie von BBC America läuft momentan in ihrer dritten Staffel. Erzählt wird die Geschichte von Sarah, die mitansehen muss, wie eine Frau an einem Bahnhof Selbstmord begeht. Sonderbarerweise sieht diese Frau genauso aus wie Sarah. Da Sarah Waise ist geht sie davon aus, dass es sich um ihre Zwillingsschwester handeln muss. Um mehr über sie herauszufinden schlüpft sie kurzerhand in die Rolle ihrer Schwester. Schnell wird ihr jedoch klar, dass die Unbekannt und sie nicht Schwestern waren, sondern Klone und, dass sie nicht die einzigen beiden sind…

Diese Sci-Fi Serie klingt zunächst etwas trashig, schafft es jedoch schnell die Zuschauer in seinen Bann zu schlagen. Die Handlung entwickelt sich sehr schnell und schafft es immer wieder für Überraschungen zu sorgen.
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The Following

Auch The Following mit Kevin Bacon ist gerade in die dritte Runde gegangen. Diese Kriminalserie ist eine der spannensten, die ich seit langem gesehen habe. Bacon verkörpert in dieser Serie den ehemaligen FBI-Agenten Ryan Hardy, der nach dem Ergreifen des Serienmörders Joe Carroll für arbeitsunfähig erklärt wurde. Doch als Carroll, der für den Mord an 14 Frauen im Gefängnis saß, die Flucht gelingt und zusammen mit einigen Anhängern weitere Morde begeht, wird Hardy zurück in den Dienst gerufen um Carroll ein für alle mal zu stoppen.

Besonders aufregend an dieser Serie ist die Tatsache, dass man zu keinem Zeitpunkt abschätzen kann, wer zu Carrolls Anhängern gehört und wer nicht. Außerdem bezieht sich die Carroll-“Sekte” auf Motive und Geschichten von Edgar Allan Poe, was den ganzen Morden noch einmal eine zusätzliche Ebene einhaucht.
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12 Monkeys

Die bisher aus einer Staffel bestehende Serie hat relativ wenig mit dem gleichnamigen Film von 1995 zu tun. Und das, obwohl sie auf jenem basiert. Grundsätzlich handelt die Serie von Cole, der in die Vergangenheit reist um eine Epidemie aufzuhalten, die 2017 fast die komplette Erdbevölkerung ausrotten wird. Im Jahre 2013 versucht er gemeinsam mit Dr. Railly, eine Ärztin, die sich unter anderem mit Katastrophenschutz auseinandersetzt, den Virus aufzuhalten, bevor sie jemals freigesetzt werden kann. Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Auch hier entwickelt sich die Handlung recht schnell und wirft immer wieder die Frage auf: Kann man die Vergangenheit verändern oder führt jede scheinbare Änderung nur zu der Zukunft, die man bereits kennt?
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Daredevil

Nach der katastrophalen Daredevil-Verfilmung mit Ben Affleck, habe ich wirklich nicht viel von dieser Netflix-Original Serie erwartet. Allerdings hat diese bisher aus einer Staffel bestehende Comicverfilmungen meine Erwartungen um Längen übertroffen. Wie in den Comics geht es um Matt Murdock, der als Kind erblindet ist, jedoch gleichzeitig so stark erweiterte Sinne hat, dass er auch ohne seine Augen mehr ‘sehen’ kann, als alle anderen Menschen. Diese Fähigkeit nutzt er um als Daredevil durch die Straßen New Yorks zu ziehen und Verbrecher zu fangen. Dabei führen alle Spuren immer wieder zu einem Mann, der ein kompliziertes Mafianetz über die komplette Stadt gezogen hat.

Die Serie erinnert kaum an andere Comicverfilmungen. Was hier gezeigt wird ist eher eine klassische Mafiaserie, in der der Protagonist zufälligerweise über besonders gute Sinne verfügt. Überdies wurde größtenteils auf die Comicbezeichnungen wie Daredevil oder Kingpin verzichtet, so dass die Serie etwas seriöser wirkt.
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Orange is the new Black

Ist ebenfalls eine Netflix-Original Serie, die gerade mit der dritten Staffel begonnen hat. Die junge Hipster-Frau Piper muss für neun Monate ins Gefängnis, da sie ihrer ehemaligen Freundin geholfen hat Drogengeld zu schmuggeln. Etwas naiv tritt sie ihre Haftstrafe an und hofft ein neues Handwerk im Gefängnis zu lernen oder endlich ihre Bücherliste abarbeiten zu können. Schnell muss sie feststellen, dass das Leben im Gefängnis alles andere als einfach ist…

Orange is the new Black zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es versucht recht nah zu erzählen wie die Abläufe im Gefängnis aussehen. Es übertreibt selten und lebt von seinem sehr, sehr schwarzen Humor. Im Lauf jeder Folge wird kurz angedeutet, weshalb eine andere Mitgefangene mit Piper im Gefängnis sitzt. Dabei versucht die Serie zu zeigen, dass es bei Verbrechen keine einfache Schwarz-Weiß Zuteilung von Gut und Böse gibt.
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Dexter

Dexter zu guter Letzt ist bereits seit 2013 in acht Staffeln abgeschlossen. Die Geschichte dreht sich um den Serienmörder Dexter, der bei der Spurensicherung der Polizei arbeitet und Nachts Verbrecher jagt und umbringt, die aus irgendwelchen Gründen nicht ins Gefängnis geschickt wurden.

Das besondere an dieser Geschichte: Man baut Sympathien mit Dexter dem Serienmörder auf und weiß irgendwann nicht mehr recht ob man die Polizei oder Dexter anfeuern soll. Auch hier wird viel mit der Frage gestellt was eigentlich Gut und Böse ist und wie Recht und Unrecht aussehen.
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Ikebukuro, Mega Pokémon Center und Arcade Hallen – Abenteuer Japan Teil 13

Tag fünf meiner Japanreise war der zunächst letzte Tag in Tokyo, bevor es nach Kyoto weiterging. Ikebukuro ist ein Stadtviertel im Norden Tokyos. Hier gibt es das riesige Shoppingcenter Sunshine, Einkaufsstraßen, Spielhallen, Restaurants und was Jugendliche sonst noch brauchen, wenn sie nach der Schule ausgehen oder sich für ein Date verabreden. Hier gibt es zwar, genauso wie in Akihabara, einige Spielhallen, diese unterscheiden sich jedoch von ihren Besuchern her stark von denen aus Akihabara. Die Japaner, die man hier sieht sind eher Schüler oder Studenten. Viele Paare und Schülergruppen sind hier unterwegs und man hat nicht so sehr das Gefühl, dass sich Menschen, die eher am Rande der Gesellschaft zu finden sind, hier herumtreiben würden.

Eulen in Ikebukuro

Im tokyoter Viertel Ikebukuro finden sich überall Eulen.

Los ging unsere Tour am Bahnhof Ikebukuro. Hier fanden wir haufenweisen Eulen, aber irgendwie nicht das riesige Sunshine 60-Gebäude, welches man angeblich nicht übersehen kann.

Das Sunshine 60 in Ikebukuro

Das Sunshine 60 war mit seinen 60 Stockwerken bei seiner Erbauung das höchste Gebäude Japans.

Und tatsächlich ist das Sunshine 60-Hochhaus und der umliegende Sunshine-Complex gigantisch. In seinem Inneren befinden sich Büroräume und allerhand Geschäfte.

Strumpfhosen und Sockenladen im Sunshine.

Hätte ich kürzere Beine oder kleinere Füße hätte ich mich in diesem Strumpfhosenladen arm shoppen können.

Darunter sehr viele japanische Modeläden, in denen mir größtenteils die Kleidung reichlich zu klein war. Entweder – wie im Fall dieses Strumpfhosenladens – weil meine Beine zu lang waren oder weil das japanische Medium – die Einheitsgröße, die man überall kaufen kann – mir oft viel zu eng war. (Anmerkung: Japanisches M entspricht in etwa der europäischen Größe XXS oder XS.)

Das Pokèmon Mega Center

Das Pokèmon Mega Center im Sunshine Complex.

Eigentlich wollten mein Freund und ich vor allem zum Pokémon Mega Center, welches sich im Sunshine Complex befindet.

Das Pokèmon Mega Center

Im Pokémon Center gibt es allerhand Pokémon-Fanartikel zu kaufen.

Egal ob man Blöcke, Kuscheltiere, Kartenspiele oder Dekodinge sucht: Im Pokémon Center gibt es all diese Dinge mit niedlichen Pokémon drauf.

Pokémon-Einkäufe, Totoro und das Moomin-Cafè

Im Pokémon Center habe ich einiges gekauft, mich dann in den riesigen Totoro verliebt und bin über ein Moomin-Cafè gestolpert.

Kein Wunder, dass mein Einkaufskorb nicht gerade leer geblieben ist. Den riesigen Totoro, den ich im Geschäft nebenan gefunden habe, konnte ich leider nicht mitnehmen. Dabei war er so toll kuschelig. Was mich wirklich in Japan überrascht hat, war wie sehr die Japaner auf die Moomins abfahren. Nicht nur, dass man überall Fanartikel kaufen kann, nein, im Sunshine gab es auch ein Café, welches Moomin-Kuchen anbot.

Sunshine Complex, japanische Flipps und Gudetama

Von außen wird der Eingang des Sunshine Complexes Nachts beleuchtet, in einer Spielhalle hab ich Flipps-Stangen und Gudetama gewonnen.

Nach dem Sunshine ging es auf die große Einkaufsstraße von Ikebukuro, wo ich tatsächlich bei Uniqlo fündig wurde. Außerdem verbrachten wir viel Zeit in Spielhallen. Zumindest haben wir dort diesmal Flipps-Stangen und einen Gudetama-Anhänger gewonnen.

Ikebukuro bei Nacht, Ramen und Don Quijote

Ikebukuro bei Nacht, Ramen und das Geschäft mit dem Pinguin von Innen.

Zum Abendessen gab es abschließend noch Ramen und anschließend einen Abstecher in ein Don Quijote-Geschäft. Etwas merkwürdig war hier der Übergang von Spielzeugabteilung zu Sexspielzeugabteilung. xD