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Gamescom Special: Gebt mir diese Games! [SaSo]

Ab heute bin ich also aus meiner Blogger-Sommerpause wieder zurück [hurra!] und ich bringe euch eine Sammlung von neuen Videospielen, die ich auf der Gamescom 2016 entdeckt habe und auf die ich mich wirklich freue. Eine kleine Vorwarnung: es sind keine Titel von EA, Blizzard oder 2K enthalten. Außerdem handelt es sich um Titel die man eher auf einer Konsole spielen kann [weil ich ein Konsolenkind bin] bzw. um Titel, die ebenfalls für den PC erscheinen. Wer also auf Fifa, Hearthstone und einen langen Bericht über WoW wartet ist hier leider falsch. [Sorry Guys ;(]

Mario Party Star Rush

Die letzten Spiele der Mario Party-Serie waren leider alles andere als überzeugend. Klar, der Bowser-Modus war nett, aber im Grunde gab es in den letzten Jahren immer die gleiche Kritik: Gebt die Serie einem neuen Entwicklerteam und lasst Spielfiguren wieder einzeln umherlaufen. Von dem was ich beim anspielen des neuen Mario Party Star Rush sehen konnte, hat sich Nintendo diese Kritik durchaus zu Herzen genommen.

So wurde das Entwicklerstudio Nd Cube, welches für Teil neun, zehn und Island Tour zuständig war und den Vorgänger Hudson Soft leider ablöste, durch Nintendo EPD ersetzt. Vom neuen Team stammen bisher sehr wenige Spiele. Zu ihnen gehören unter anderem The Legend of Zelda: Tri Force Heroes, welches ein sehr gutes Multiplayerspiel war, Star Fox Zero und Animal Crossing: Amiibo Festival, welches seine Schwächen hat, aber besonders durch eine sehr gute Atmosphäre überzeugt.

In Mario Party Star Rush spielen die Spieler nun wieder einzeln und gegeneinander. Jeder Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines Toads. Gespielt wird gleichzeitig auf einem schachbrettartigen Spielfeld. Die Spieler würfeln gleichzeitig, markieren dann auf dem unteren Bildschirm des 3DS einen Pfad und bewegen sich auf diesem auf dem Spielfeld. Dabei kann es sein, dass Items von Spielern weggeschnappt werden, die eben zuerst auf einem Feld landen. Unterwegs sammeln Spieler wie gewohnt Items, Münzen und Sternen. Außerdem befinden sich auf dem Spielbrett Figuren aus dem Mario-Universum, die sich dem eigenen Team anschließen können, und Minispielluftballons, die ein Minispiel auslösen (es gibt keine Minispiele am Ende jeder bis zu vier in einer Runde). Das eigentliche Ziel des Spiels ist natürlich Sterne zu sammeln. Um dies zu schaffen muss man in Bosskämpfen möglichst viele Treffer mit der eigenen Spielfigur und den weiteren Teammitgliedern landen. Auch die Bosskämpfe sind Ereignisfelder auf dem Spielbrett, die von Spielern ausgelöst werden und an denen alle Mitspieler teilnehmen können.

Leider konnte ich nur diesen einen Modus anspielen, aber er hat definitiv Lust auf mehr gemacht und mir die Hoffnung wiedergegeben, dass endlich wieder ein gutes Mario Party auf den Markt kommt. Wieder einmal reicht es auch bei diesem Spiel, wenn einer der Mitspieler das Spiel besitzt. Die anderen Spieler brauchen lediglich einen 3DS über den Download-Modus am Spiel teilzunehmen.

> Von: Nintendo EPD, Nintendo
> Erscheint für: 3DS (Oktober 2016)

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Little Nightmares

Tarsier Studios (Little Big Planet-Serie) haben dieses Jahr ein vollkommen neues Spiel vorgestellt.Little Nightmares für Playstation 4, Xbox One und PC sieht dabei auf zunächst harmlose Weise so aus, als könnte man danach tagelang nicht mehr schlafen. Bandai Namco beschreibt das Spiel auf ihrer Internetseite selbst so:

Tauche ein in die Welt von Little Nightmares und erlebe eine düstere, verstörende Geschichte, die dich mit den Ängsten deiner Kindheit konfrontiert, während du einem jungen Mädchen namens Six hilfst, aus dem Schlund zu entkommen – einer mysteriösen, riesigen, treibenden Insel voller verlorener Seelen, die nur nach ihrer nächsten Mahlzeit suchen.

Der Trailer verspricht definitiv eine sehr gruselige, mysteriöse Atmosphäre, bei der man nie genau weiß ob sich hinter der nächsten Ecke ein Monster verbirgt, ob das seltsame Rascheln nur der Wind ist und ob die dunklen Schatten nicht mehr sind als nur leblose Schatten am Boden…

> Von: Tarsier Studios, Bandai Namco Entertainment
> Erscheint für: Playstation 4, Xbox One, PC (Frühjahr 2017)

Robinson: The Journey

Für Robinson: The Journey habe ich dieses Jahr, mit knapp drei Stunden Wartezeit, definitiv am längsten angestanden. Das VR-Spiel muss man jedoch einmal mit einer VR-Brille testen um es wirklich erleben zu können. In dem exklusiven Playstation 4 spiel landet man auf einem verlassenen Planeten und beginnt diesen zu entdecken. Schnell wird klar, dass der Planet zwar nicht von Menschen bewohnt wird, dafür jedoch von allerhand Dinosauriern bewohnt wird, von denen einer gefährlicher als der andere zu sein scheint.

Das Spiel lebt definitiv davon, dass es gewaltige Landschaften, beeindruckende Grafik und eine relativ stabile Kamera einsetzt. Gespielt wird ausschließlich mit der Playstation VR-Brille vor den Augen. Durch umgucken kann die Umgebung entdeckt werden. Interagiert wird mit jener weiter klassisch über den Kontroller. Während mir bei den meisten VR-Spielen bisher sehr schlecht war, ging es mir nach diesem Spiel recht gut, was auch daran gelegen haben kann, dass ich das erste mal mit einer VR-Brille sitzen durfte und nicht stehen musste. Obwohl die Kameraführung hier definitiv sehr viel angenehmer als bei vielen vergleichbaren VR-Spielen war – dank dem Verzicht einer Wackelkamera –, hatte auch dieses Spiel einige Schwierigkeiten, die das Spielgefühl sicherlich verbessern würde. Da wäre zum Beispiel der Kameraschwenk: Möchte man den Körper der Spielfigur nach links und rechts drehen, so geschieht dies über den Controller. Die Drehung ist dabei jedoch keine fließende Bewegung, sondern ein abruptes nach rechts oder links springen. Auch wenn man sich nach unten oder oben über eine Kante bewegt ist dies eine abrupte Bewegung, die dafür sorgt, dass der eigenen Gleichgewichtssinn mehr als unglücklich ist.

So oder so ist dies ein sehr schönes, atmosphärisches Spiel von dessen Kauf ich allein dadurch abgeschreckt bin, dass man die beinah 400€ teure VR-Brille von Sony dafür kaufen muss.

> Von: Crytek
> Erscheint für: Playstation 4 (TBC)

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Breath of Wild konnte ich leider nicht anspielen, da man dafür einen Termin über die Nintendo-Seite hätte ausmachen müssen. So oder so ist es ein gut aussehendes neues Legend of Zelda, welches vermutlich in der Nintendo NX-Version in meinem Regal landen wird. Große Landschaften, tolle Grafik und eine scheinbar riesige Welt, die frei erkundbar ist, versprechen Nintendo-Spielern ein fantastisches neues Spiel. Und seien wir einmal ähnlich: Wer eine Nintendo-Konsole hat, kauft ohnehin beinahe jedes Spiel der Super Mario– und Legend of Zelda-Serie. Ich mag es übrigens sehr, dass die Texturen ein wenig gemalt aussehen.

> Von: Nintendo Entertainment Analysis & Development, Nintendo Entertainment Planning & Development, Nintendo
> Erscheint für: Wii U, Nintendo NX (2017)

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Armello

Das erste Indie-Spiel dieser Liste stammt von League of Geeks und ist deren erstes Spiel. Obwohl es bereits 2015 erschienen ist, war es dieses Jahr noch einmal auf der Gamescom vertreten und ist bisher – leider – von mir übersehen worden. Das Spielprinzip orientiert sich an klassischen Brettspielen, bei denen man sich über ein Waben-Spielfeld bewegt und mit Hilfe von Würfeln kämpft. Dabei überzeugt das Spiel durch sehr gute Grafik, viele Details und unglaublich niedliche Spielfiguren.

Ein bisschen mehr zum Gameplay erfahrt ihr in diesem Video von northernline:

> Von: League of Geeks
> Erscheint für: PC, Mac, Linux, Playstation 4 (bereits erschienen)

Typoman: Revised

Auch Typoman ist ein bereits erschienen Indiespiel. Bei diesem Adventure-Spiel müsst ihr Level klassischerweise von links nach rechts durchlaufen und unterwegs Rätsel lösen um voran zu kommen. Die Rätselmechanik besteht hierbei aus Worten. Aus Buchstaben und Worten, die ihr unterwegs entdeckt, müsst ihr dabei neue Wörter bilden um beispielsweise eine Treppe entstehen zu lassen oder einen Schlater zu aktivieren. Das Gameplay ist zugleich altbekannt, bietet aber gleichzeitig eine spannende neue Komponente durch die Worträtsel. Auch die Optik und Musik des Spiels überzeugen sehr und lassen eine tolle Atmosphäre entstehen.

Auch für Brainseed Factory, das Entwicklerteam aus Bonn, ist dies das erste Spiel.

> Von: Brainseed Factory
> Erscheint für: PC, Wii U (bereits erschienen)

Vermutlich werde ich mir alle diese Spiele holen. Nur Robinson: The Journey hat sich als VR-only-Titel etwas ins Abseits gedrängt. Auf welche Gamescom-Spiele freut ihr euch? Gab es Titel, die ihr vermisst habt? Ich hätte gerne das neue Paper Mario ausprobiert, aber entweder habe ich es übersehen oder es fehlte tatsächlich.

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Harry Potter Tag [Challenge]

Uuuuuuuuuh, heute ist es endlich soweit: Harry Potter and the Cursed Child erscheint als gedruckte Fassung. Das Theaterstück von Joanne K. Rowling feierte gestern seine Premiere. In ihm wird erzählt was Harry, Ron und Hermine nach ihrer Schulzeit in Hogwarts passiert ist.

Haha, zu viele Harry Potter Bücher, Filme und Merchandising-Artikel.

Zur Feier des Tages beantworte ich heute die 30 Fragen des Harry Potter Tags und fordere alle von euch, die die Fragen noch nicht beantwortet haben, dazu auf es mir gleich zu tun. Lang lebe der Junge der überlebt hat.

1) Welches Buch magst du am meisten?
Definitiv Der Gefangene von Askaban. Ich liebe Sirius Black und die Herumtreiber. Außerdem ist es toll ein Buch zu haben, welches nicht vollkommen auf Voldemort fixiert ist!

2) Welches Buch magst du am wenigsten?
Das ist eine fiese Frage, aber ich denke wenn ich mich entscheiden muss, dann wähle ich Der Stein der Weisen. Als ich das Buch das erste mal gelesen habe, hat es ganz schön lange gebraucht, bis es mich mitgerissen hat.

3) Lieblingsfilm?
Der Orden des Phönix. Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung sehr alleine dastehe, da vieles an diesem Film nicht stimmt und er atmosphärisch einen starken Bruch zu den anderen Filmen darstellt, dennoch mag ich wie sehr dieser Film die Schüler und ihren Kampf gegen Umbridge in den Mittelpunkt stellt. Dadurch wirken Harry und Co. wie normale Kinder, die gegen einen Lehrer rebellieren (auch wenn es darum geht sich gegen Voldemort zu wappnen). Gerade die Weasley-Szene mit den Feuerwerkskörpern, Luna und alle DA-Szenen sind toll. Die Mysteriumsabteilung hätte definitiv erschreckender sein können. Gerade der Gehirnraum hätte einen krassen Bruch zu der vorherigen Stimmung dargestellt.

4) Welchen Film magst du am wenigsten?
Der Gefangene von Askaban. Ich hatte so hohe Erwartungen und war von den ersten beiden Filmen von Chris Columbus sehr begeistert. Der Regiewechsel hin zu Teil drei war alles andere als erfreulich. Ungefähr alles an diesem Film finde ich schrecklich. Ich mochte Gary Oldman zunächst überhaupt nicht als Sirius Black und finde ihn immer noch unglücklich gewählt. Die Atmosphäre des Films ist sonderbar. Der Austausch vieler Requisiten, die in Teil eins und zwei vorkamen (Die fette Dame!!!) hat absolut keinen Sinn gemacht und sorgte sogar optisch für einen Bruch. Die Entscheidung Harry, Ron und hermine regelmäßig in Muggel-Kleidung herumlaufen zu lassen, die neuen Uniformen (was ist euer Problem?!), Harry’s Haare (!!!), die überdrehte und viel zu schnelle Erzählung und vor allem der sonderbare Twist, indem Remus Harry erzählt, dass er auf Lily stand und mehr oder weniger andeutet, dass er zumindest mit ihr befreundet war. Und das sind nur ein paar der gröbsten Dinge, die mich stören. Args!

5) Lieblingszitat?

„Tell me one last thing,“ said Harry. „Is this real? Or has this been happening inside my head?“

Dumbledore beamed at him, and his voice sounded loud and strong in Harry’s ears even though the bright mist was descending again, obscuring his figure.

„Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?“
– Harry Potter and the Deathly Hollows

6) Lieblingsweasley?
Fred und George.

7) Lieblings weibliche Figur?
Hermine. Punkt.

8) Lieblings Schurke?
Bellatrix Lestrange.

9) Lieblings männliche Figur?
Sirius Black. Er war auf so vielen Ebenen eine wunderbare Figur, die in den Filmen viel zu kurz gekommen ist.

10) Liebklingsprofessor?
McGonagall und Remus. Beide waren wundervolle Lehrer, die bemüht waren Kindern mehr als nur ihren Unterrichtsstoff beizubringen.

11) Würdest du eher A) Snapes Haare waschen oder B) einen Tag damit zubringen dir Lockharts Geschichten anzuhören?
B. B. B. Ich hasse es Haare von fremden Menschen zu berühren. Und Lockhart ist sicherlich unterhaltsam.

12) Würdest du eher in einem Duell gegen A) eine freudig erregte Bellatrix oder B) eine wütende Molly antreten wollen?
Ich möchte mich mit beiden nicht anlegen, aber da ich auf Mollys Seite wäre, würde ein Duell mit ihr sicherlich nicht tödlich ausgehen.

13) Würdest du lieber nach Hogwarts mit A) dem Hogwarts Express oder B) einem fliegenden Auto reisen?
Hogwarts Express. Wie großartig muss es sein mit einem Zug zu fahren, der pünktlich ist und in dem es einen Wagen voller Süßigkeiten und Butterbier gibt?

14) Würdest du eher A) Voldemort küssen oder B) Umbridge ein Schaumbad geben?
Moment muss ich das Badewasser für sie einlassen, Kerzen aufstellen und Seife in das Wasser füllen, oder muss ich sie waschen und nackt sehen? Wenn es Teil zwei ist, dann definitiv der Kuss für Voldemort. Ansonsten wäre das Bad die weniger schlimme Alternative.

15) Würdest du eher A) einen Hippogreif oder B) den Feuerblitz fliegen?
Hippogreif! Die sind sicherlich total kuschelig, warm und gemütlich.

16) Gibt es eine Figur, über die du nach den Filmen anders denkst?
Neville. In den Büchern fand ich ihn immer irgendwie langweilig und nervend. Er war dieses doofe Kind, welches lieber zu einem Lehrer geht, als ein Abenteuer zuzulassen. In den Filmen fand ich ihn viel offener, in die Gruppe integriert und mutiger, auch wenn ich es Schade finde, dass Harry in Teil fünf nicht seine Eltern kennen lernt.

17) Gibt es einen Film, den du besser fandest als das jeweilige Buch?
Der Stein der Weisen. Wie bereits oben gesagt, habe ich mich mit dem Buch etwas schwer getan. Der Film wiederum hat einen sofort in die Welt der Zauberer entführt.

18) Richard Harris oder Michael Gambon als Dumbledore?
Richard Harris war der perfekte Dumbledore, weil er gleichzeitig fürsorglich, weise, kämpferisch und auf eine gute Art und Weise verrückt war. Gambon war mir immer zu aggressiv und ist quasi gar nicht auf Harrys Gefühle eingegangen.

19) Welche Person oder welches Ereignis fehlte definitiv in einem der Filme?
Die Szene am Ende des Ordens des Phönix, in welcher Harry nach Sirius Tod in Dumbledores Büro ausrastet. Die Szene war unglaublich emotional innerhalb des Buches und zeigte wie verletzt Harry war. Im Film wirkt es so, als hätte er einfach mit Sirius‘ Tod abgeschlossen. Auch B.ELFE.R-Aktionen wären schöne Szenen geworden.

20) Wenn du einen der Filme neu drehen könntest, welcher wäre es?
Der Gefangene von Askaban, aus allen oben genannten Gründen. Jedoch nur, wenn ich den Film mit den gleichen Schauspielern im richtigen Alter machen könnte. Ich brauche also eine Zeitmaschine.

21 In welchem Haus wolltest du früher immer sein?
Gryffindor. Das Haus wirkte immer so, als würde es am meisten Spaß machen dort zu sein und man konnte viele Abenteuer erleben. Heute würde ich wohl eher Ravenclaw wählen.

22) In welches Haus wurdest du per Pottermore einsortiert?
Ravenclaw. :)

23) An welchem Fach hättest du am meisten Spaß?
Ich armer kleiner Streber würde wohl fast alle Fächer spannend finden. Geschichte der Zauberei, Zaubertränke und Zaubersprüche währen wohl ganz vorne.

24) Welchen Zauberspruch würdest du am praktischsten finden?
Episkey um einfache Wunden zu heilen, weil ich erstaunlich häufig mich an irgendeinem Blödsinn verletze. Ansonsten Wingardium Leviosa um nie wieder irgendetwas tragen zu müssen.

25) Mit welcher Figur würdest du dich direkt anfreunden?
Hermine um mit ihr den ganzen Tag über Bücher zu reden und Luna um mit ihr auf verrückte Entdeckungstouren zu gehen.

26) Wenn du eines der Heiligtümer haben könntest, welches wäre es?
Der Umhang, da der Stein mehr oder weniger Fake ist und ich keinen übermächtigen Zauberstab brauche.

27) Gibt es etwas in den Büchern, was du ändern möchtest?
Die komplette letzte Szene, in der Harry seinen Kindern sonderbare Namen gibt und alle Schüler untereinander heiraten und nun miteinander verwandt sind…

28) Lieblingsherumtreiber?
Sirius.

29) Wenn du eine Person wiederbeleben könntest, wer wäre es?
Sirius!!!

30) Heiligtümer oder Horcruxes?
Um sie zu jagen? Horcruxe für das höhere Wohl. Um sie selber zu machen / zu besitzen: Heiligtümer.

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Die besten Young Adult Bücher für deinen Sommer [Lesesommer / Sommerbücher]

Für den heutigen Sammlungssonntag bekommt ihr – ähm… naja… schon wieder… – eine Liste mit Büchern. Aber nicht irgendwelche Bücher, sondern Bücher, die man gut im Sommer lesen kann. Nicht alle der Bücher spielen gezwungenermaßen im Sommer, gehören alle jedoch eher zu der Kategorie „leichte Lektüre“.

Es gibt auch wieder einmal ein Video, indem ich dieses Mal etwas zu den Inhalten erzähle. Guckt es euch an! Außerdem findet ihr unten eine Liste der Bücher, die, wenn ich eine ich eine Rezension zu dem jeweiligen Buch geschrieben habe, mit einer Rezension verlinkt ist.

Oooooh, dass ist das erste Mal, dass ich ein Video mehr oder weniger komplett alleine geschnitten habe und ich bin ein bisschen stolz darauf. Leider war das Wetter doof und die Sonne ist so oft hinter den Wolken verschwunden, dass ich entweder überbelichtet wirke oder alles irgendwie grau aussieht. Args!

Wunderbare Sommerbücher für deine Lesesommer

Einzelne Bücher:

Reihen:
Rainbow Rowell

To all the boys I loved before

Die Luna Chronike

Harry Potter englische Komplettbox von Bloomsbury UK
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Black Rabbit Hall [Hörbuchrezension]

Der Geruch nach Bienenwachs, das Summen des Globusses, der Geschmack der Vergangenheit, salzig, köstlich auf der Zungenspitze – das ist Black Rabbit Hall.

Amber freut sich das ganze Jahr auf die Sommermonate, die ihre Familie in ihrem Landsitz in Cornwall verbringen wird. Hier wo sich die Familie nie so richtig voneinander entfernt und ihr Zwillingsbruder immer in ihrer Nähe ist. Für ein paar Wochen gibt es keine Nanny, die ihr sagt wie sie sich zu verhalten hat und für einen kurzen Moment kann sie sich wie das Kind fühlen, was sie gerade aufhört zu sein.

Doch nach einem erschütternden Unfall verändert sich alles im Leben der vier Geschwister und nichts scheint jemals wieder genauso zu sein, wie es einmal war. Die Luft liegt voller Geheimnisse und Erinnerungen über die niemals jemand spricht.

Das Hörbuch zum Roman Black Rabbit Hall von Eve Chase.

Black Rabbit Hall ist der erste Roman von Eve Chase. In bedachten, atmosphärischen Worten beschreibt sie das Leben Ambers, ihre Erlebnisse und deren Auswirkungen. Dabei wirkt die Geschichte wie ein sich zurücksehnen in alte Zeiten. Denn nicht nur muss Amber mit dem Wandel innerhalb ihrer Familie zurechtkommen und gleichzeitig Erwachsen werden, der Roman – bzw. das dazugehörige Hörbuch – spielen in einer Zeit der Veränderungen. Angesiedelt in den 1960er-Jahren findet auch ein Wandel in der Gesellschaft statt. Viele andere Familien haben ihre Familiensitze bereits aufgegeben oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und auch Amber fragt sich wie lange ihre Familie weiter ein Leben führen kann, welches den alten Traditionen gewidmet ist, und sich dabei immer weiter von der modernen Welt entfernt.

Eingefasst wird diese Handlung von der Geschichte rund um Lorna und ihrem Verlobten Jon, die Jahrzehnte später das verlassen aussehende Gebäude finden, welches alle Menschen nur als Black Rabbit Hall bezeichnen. In diesen alten Gemäuern voller Geschichten möchte sie ihre Hochzeit feiern. Um mehr über das Haus zu erfahren begibt sie sich auf eine Reise, die endlich den Schleier der Vergangenheit lüften soll.

Gut zu folgende Stimme, störende Rahmenhandlung

Wie sich aus dem Titel bereits ableiten lässt habe ich nicht den Roman gelesen, sondern stattdessen das Hörbuch, gelesen von Anna Thalbach, angehört. Das Hörbuch ist, genauso wie die deutsche Fassung des Romans, in diesem Jahr erschienen. Mit einer Laufzeit von gut sieben Stunden handelt es sich um eine gekürzte Fassung des Romans, der gut 400 Seiten umfasst.

Die Stimme von Anna Thalbach ist sehr klar und man kann ihr gut in ihrer Erzählung folgen. Sie schafft es nur durch ihre Worte eine Grundspannung aufzubauen, mit der man ihr an den Lippen hängt. Einziger Punktabzug hier: Anna Thalbach imitiert Kinder auf eine wirklich absurd nervende Art und Weise. Ihre Stimme wird seltsam quäkig, unangenehm und erweckt den Eindruck von wirklich anstrengenden Kindern, die man wirklich nicht in seiner Nähe wissen möchte. Besonders während einer Beerdigungsszene wirkt dies mehr als nur unpassend, denn den Kindern scheint – wenn man der Geschichte folgt – durchaus klar zu sein, in welcher Situation sie sich befinden.

Ein weiterer Störfaktor dieses Hörbuchs, der nichts mit Frau Thalbach zu tun hat, ist die sonderbare Rahmenhandlung. Lorna ist besessen davon die perfekte Hochzeit auszurichten und muss dafür nicht irgendeinen Veranstaltungsort finden, sondern am besten ein Schloss. Und wenn dies bedeutet Urlaub zu nehmen, durchs halbe Land zu reisen und dem eigenen Verlobten ziemlich auf die Nerven zu gehen, so ist dies eben der Preis, den man für eine perfekte Hochzeit zahlen muss. Vielleicht ist Lorna im Roman weniger anstrengend, aber wenn es nach mir gehen würde, könnte man ihre komplette Handlung wegstreichen.

Sie ist das Klischee der hysterischen Braut. In ihrer fast schon unaufmerksamen Art, stolpert sie ein wenig in der Vergangenheit herum, interessiert sich dabei jedoch eher für sich selbst.

Ganz anders Amber, die eine wirklich spannende Figur ist, der man gerne beim Erwachsen werden zuhört und deren Schicksal tatsächlich kein leichtes ist. Dennoch wirkt sie in den 60er-Jahren etwas deplatziert, so als müsste ihre Handlung etwa 100 Jahre früher spielen. Sicherlich wird dies auch immer wieder thematisiert, aber die Handlung voller Sommerresidenzen, Jagden und Pelzmänteln, hätte sicherlich gut in eine andere Zeit gepasst.

Kurzweiliges Hörbuch mit leichten Schwierigkeiten

Alles in allem ist das Hörbuch zu Black Rabbit Hall deutlich gelungen. Anna Thalbach kann man sehr gut zuhören und es macht Spaß sich von ihr die Geschichte „vorlesen“ zu lassen. Auch die Hörbuchregie hat einen guten Job gemacht. Obwohl es sich um die gekürzte Fassung des Romans handelt wirkt es nicht so, als würde man Handlung verpassen oder als gäbe es Lücken innerhalb der Geschichte.

Dennoch packt mich die Handlung an sich nicht ganz. Ja, die Geschichte um Amber und ihre Familie ist sehr spannend und sie ist eine tolle Protagonistin, jedoch wird ihre Handlung von Lorna, der sonderbaren Verlobten, überschattet und eingerahmt. Würde die Geschichte sich nur um Amber drehen, würde ich den Roman sicherlich um einiges interessanter finden. So wird die wirklich gute Handlung immer wieder durch eine sehr mäßige unterbrochen, die die Geschichte auch einfach nicht braucht. Es benötigt keinem Anlass um über Ambers Leben und die Sommer auf Black Rabbit Hall zu berichten.

Somit bekommt das Hörbuch leider nur 2,5 Sterne von mir.

Black Rabbit Hall | Hörbuch | 7 h 13 min | Random House Audio | Bei Amazon kaufen


Das Hörbuch wurde mir von Random House Audio zur Verfügung gestellt. Nein, dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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Spring #13: Frauenbilder aus Deutschland und Indien [Review]

Das Spring Illustrationsmagazin von Mairisch geht in seine dreizehnte Runde und erzählt dieses Mal von Frauenbildern, -ideen und -problemen aus Deutschland und Indien. Wie gewohnt gibt es keine Artikel, sondern Comics und Illustrationen.

Das Cover des Spring Magazins Nummer 13 trägt, passend zum Titel The Elephant in the room, einen Elefanten auf dem Cover. Das Magazin ist im Mairisch Verlag erschienen.

Die Idee hinter Spring

Das seit 2004 einmal im Jahr erscheinende Spring Magazin versammelt für jede Ausgabe eine Gruppe verschiedener Illustratorinnen, Storytellerinnen und Zeichnerinnen, die einzeln oder gemeinsam sich mit verschiedenen Themen auseinandersetzen. Pro Ausgabe setzt sich das Team mit einer Idee oder einem Thema auseinander. Diese können „Wandlungen“, „Special Places“, „Verbrechen“ oder auch „Wunder“ sein. Immer geht es darum diese mit einem weiblichen Blick zu betrachten.

Spring #13: The Elephant in the room

Für die aktuelle Ausgabe ging es für acht deutsche Zeichnerinnen in die Nähe von Bangalore in eine Schriftstellerresidenz, wo sie auf acht ihrer indischen Kolleginnen trafen. Unter dem Titel „The Elephant in the Room“ beschäftigten sie sich mit Frauenbildern und gängigen Problemen von Frauen. Hierbei ging es weniger um die Frage von Gender Pay Gap, Genderunterschieden und ähnlichem, sondern viel mehr um die kleinen Dinge, die von Frauen erwartet werden und das moderne Frauenbild prägen.

Die Comics und Illustrationen beschäftigen sich daher mit Themen wie:

  • Warum reagiert die Gesellschaft so verwundert, wenn eine Frau keine Kinder haben möchte?
  • Braucht eine Frau einen Mann um glücklich zu sein?
  • Frauen und Karriere im Wandel der Zeit
  • Weibliche Körperbilder
  • Wieso wird von Frauen erwartet, dass sie einen BH tragen und sich komplett rasieren?

Darüber hinaus wird auch immer die Tatsache thematisiert, dass sie alle einen relativ unsicher Kreativjob gewählt haben und egal ob man aus Indien oder Deutschland kommt: Eltern erwarten mehr Sicherheit hinter einem Job, als ihn eine Illustratorinnenstelle scheinbar liefern kann.

Looking Up von Renshu Singh ist ein fein gezeichneter Comic, der ein indisches Leben in Braun- und Blautönen beschreibt.

Der Comic von Reshu Singh spricht über Vorbilder und fragt ob Vorbilder auch falsche Entscheidungen treffen können.

Bei allen Geschichten ist es sehr spannend, dass man sowohl bei der Themenauswahl oder den Zeichnungen nicht immer direkt sehen kann, ob es sich um eine indische oder deutsche Zeichnerin handelt. Viele Fragen scheinen unabhängig von unterschiedlichen Kulturen zu existieren und junge Frauen zu beschäftigen. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Comics die nur auf Grund dieser kulturellen Unterschiede entstehen konnten. Wie zum Beispiel die Geschichte „Looking up“, in der es um eine indische Großmutter geht, die lange das große Vorbild der Zeichnerin war, bis sie realisierte, dass ihre Großmutter eine relativ altmodische Einstellung zu Mädchen hatte und ihre Mutter dazu zu bewegen suchte mehr Kinder zu bekommen, damit sie endlich mindestens einen Sohn hätte.

Töchter ist ein Comic, der Scherenschnitt und Zeichnungen, oder lediglich nur Zeichnungen, die aussehen wie Scherenschnitte, mit der Frage nach dem idealen Beruf für kreative Menschen vermischt. Erzählt wird die Geschichte von Stephanie Wunderlich.

Stephanie Wunderlich spricht in ihrem Comic Töchter über ihre Kindheit, Berufsbilder oder finanzielle Sicherheit.

Oder auch die Geschichte „Töchter“, in der es unter anderem um eine Kindheit während der RAF-Attentate, Schlüsselkinder und die Frage ob ein sicherer Job besser ist als einer, der einen ausfüllt. Geprägt ist die Geschichte dabei vor allem von vielen sehr „Deutschen“ Ereignissen, die so nur ähnlich in anderen Kulturen geschehen konnten.

Es ist spannend zu sehen wie gleich viele weibliche Gesichtspunkte in zwei so unterschiedlichen Kulturen sind.

Illustrationen, Sprachbarrieren und Kooperationen

Die Illustrationen und Comics sind alle sehr, sehr unterschiedlich. Auch hierbei gilt: In vielen Fällen gibt es keinen „Deutschen-“ oder „Indischen“-Stil. Eher fällt in den Comics auf welche Form von Bekleidung die Figuren tragen um das Geschehen schnell einem der Länder zuordnen zu können. Natürlich ist auch Sprache ein fester Indikator für die Herkunft der Geschichten. Diese enthalten entweder Deutsche oder Englische Sprechblasen und zusätzlich Untertitel in der jeweils anderen Sprache.

Für die jeweiligen Illustrationen wurden so ziemlich alle Materialien verwendet, die man sich vorstellen kann. Aquarell-, Öl- und digitale Bilder finden sich in diesem Magazin, ebenso wie Scherenschnitte und Tinte.

Die meisten Themen werden in Form von Comics erzählt, während es zu manchen Ideen mehrere Einzelbilder gibt.

Anpu benutzt für ihren Comic Tusche um über leere Blätter und Katzen zu berichten. Der Comic Trapped von Anpu erzählt in wenigen Worten wie es sich anfühlt als kreativer Mensch auf ein weißes Blatt Papier zu starren.

Etwas Schade finde ich die Tatsache, dass keine der Geschichten in einer Kooperation entstanden zu sein scheint. Jede Zeichnerin erzählt ihren Standpunkt. Zwar in Absprache mit den anderen Illustratorinnen und von diesen inspiriert, dennoch arbeitet jeder an seiner eigenen Idee. Gemeinsam hätten sie sicherlich eine tolle Geschichte entwickeln können, in der sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausstellen. Wie häufig hat man schon die Möglichkeit mit einer Indischen Zeichnerin zusammenzuarbeiten. Natürlich ist durch ihre gemeinsame Arbeit ein kohärentes Werk entstanden – keine Frage –, dennoch fehlt mir, dass sie zumindest ein ein oder zwei Geschichten zusammenarbeiten.

Spring #13: Fazit und Überblick

Alles in allem finde ich das Projekt hinter Spring super spannend. Den weiblichen Blick einzufangen ist keine leichte Aufgabe, gelingt diesen Zeichnerinnen jedoch fantastisch. Auch wenn mir nicht immer der Zeichenstil der Geschichten gefällt, schaffen sie es dennoch allesamt mit verschiedenen ästhetischen und kulturellen Blickwinkeln ein Thema wie role models – der erste Arbeitstitel der Ausgabe – zu betrachten und greifbar zu machen.

Gerade durch die Wahl einer so anders geprägten Kultur wie der indischen und der Auseinandersetzung mit den Erwartungen von modernen Frauen wird klar, dass wir alle gar nicht so verschieden sind und sich unsere Kulturen – ob nun zum Guten oder Schlechten – in vielen Fragen annähern, aber auch Grundfragen sind, die in allen Kulturen entstehen können.

Das sehr gelungene Magazin erscheint am 15. August im Mairisch Verlag.

250 Seiten | Deutsche / Englisch | Broschur | Vierfarbdruck | 20€

Es kann sowohl direkt bei Mairisch, als auch bei Amazon bestellt werden.


Das Magazin wurde mir vom Mairisch Verlag zur Verfügung gestellt. Nein, dies hat meine Meinung in keiner Weise beeinflusst.

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Wenn der Sommer endet: Jugendhorrorbuch zwischen Fantasie und Geistern

Immer wenn der Oktober beginnt und der Sommer zu Ende geht, passieren den Mitgliedern der Familie Morris sonderbare Unfälle. Alice fällt die Treppe herunter, Cara ertrinkt fast im Meer und Sam bricht sich den Arm. Aber das sind nur die harmlosen Unfälle. Die wirklich schlimmen sind es, über die niemand sprechen möchte.

Das Cover von Wenn der Sommer endet von Moira Fowly-Doyle. Auf Deutsch im cbt-Verlag erschienen.

In der Deutschen Fassung wurde das sehr passende Originalcover verwendet. Unter dem Schutzumschlag befindet sich ein türkises Buch mit schlichter, edler weißer Prägung.

Wenn der Sommer endet ist der erste Roman der Französisch-Irischen Autorin Moira Fowley-Doyle. Protagonistin des Romans ist die 17-jährige Cara Morris, der schon allerhand Unfälle in ihrem Leben passiert sind. Doch während jeder in ihrer Familie die „Dunkle Jahreszeit“ als eine Art Familienfluch betrachtet, gegen den man ohnehin nichts ausrichten kann, versucht sie zu ergründen warum diese Unfälle geschehen. Und dann verschwindet auch noch die schüchterne Mitschülerin Elsie und taucht plötzlich auf allen Fotos von Cara auf.

Unfälle passieren, Knochen brechen, Haut reißt, Blutergüsse sprießen.

Was diesen Roman so spannend macht und ihn vor allem von den meisten anderen Horrorgeschichten abhebt, ist die Tatsache, dass man im Laufe der Geschichte nicht genau weiß ob die Familie einfach zufällig in dieser Jahreszeit sehr ungeschickt ist, ob es sich um übernatürliche Ereignisse handelt oder Cara einfach eine blühende Fantasie hat. Ständig scheint sie irgendwo Geister zu sehen oder versucht Ereignisse miteinander in Verbindung zu bringen, die andere Menschen vielleicht einfach als Zufälle wahrnehmen würden.

Dass ihre beste Freundin als „Hexe“ der Schule bezeichnet wird, in ihrer Freizeit Tarotkarten legt und versucht Probleme – nunja – mit Kräutern und Magie zu lösen, tut Caras Einbildungskraft vielleicht auch nicht gut.

Simple Young Adult-Horrorgeschichte mit viel Spannung

Grundsätzlich ist das Buch relativ simpel geschrieben. Einige Formulierungen wiederholen sich viel zu häufig und wirken beim Lesen, als hätte Fowley-Doyle eine Sammlung von Wörtern und Phrasen für mysteriöse Situation erstellt, die sie nun in unterschiedlicher Reihenfolge aneinander reiht. Hierbei darf man jedoch zwei Dinge nicht vergessen: Zum einen handelt es sich um ihren ersten Roman, so dass sie ohnehin einen gewissen Welpenschutz geniest, und zum anderen habe ich nur die übersetze Fassung gelesen, bei der eventuell Formulierungen verändert, angepasst und ausgetauscht wurden. So oder so ließt sich die Deutsche Version an manchen Stellen zu bemüht jugendlich und kommt mit etwas zu wenigen unterschiedlichen Worten aus.

Es scheint, als lebte sie ihr Leben am Rande der Buchseiten. Sobald man die Seiten umgeblättert hat, ist sie vergessen.

Trotz aller sprachlicher Mängel, schafft es Fowley-Doyle jedoch eine sehr spannende Geschichte zu erzählen, die versucht nicht alle gängigen Horrorklischees aufzugreifen. Auch wenn man sich ab und an fragen muss, warum sich die Protagonisten dennoch, gerade wo sie wissen, dass zu dieser Jahreszeit immer Unfälle geschehen, so unvorsichtig verhalten. Wenn ich mir schon beim Durchqueren meines Zimmers Schnittwunden zufüge und meine Mutter daher das ganze Haus in Luftpolsterfolie, Kissen und Teppiche wickelt, dann betrete ich vielleicht nicht unbedingt eine morsche Brücke, ein einsturzgefährdetes Gebäude oder geh auf einem See spazieren. Aber vielleicht gehört es einfach zu einer Horrorgeschichte dazu, dass man den Protagonisten ab und an zurufen möchte: „Geh nicht in die dunkle Gasse, in der alle Menschen umgebracht wurden!“

Was das Buchs so besonders macht – und dafür sorgt, dass ich es gleich noch einmal lesen möchte – ist die Tatsache, dass man die einzelnen Situationen nicht richtig einschätzen kann. Zwar wird Cara, die Protagonistin, als sehr verträumt charakterisiert, dennoch ist es nicht nur sie, der sonderbare Zusammenhänge auffallen oder die mit merkwürdigen Personen in Kontakt tritt. Durch das gleichzeitige Vorhandensein von Geistern und deren gleichzeitige Abwesenheit wird eine Spannung erschaffen, die so nicht in vielen Büchern herrscht. Einziger Wermutstropfen der Handlung: Es musste natürlich eine Liebesgeschichte mit in das Buch gezwängt werden, die so gar nicht zu den restlichen Ereignissen passt. Aber auch dies scheint ein Young Adult-Klischee zu sein, um welches kaum ein Autor drum herum zu kommen scheint.

Abschließend kann ich jedem das Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist ein leichtes Jugendbuch mit einem ordentlichen Schuss Horror und Mystery. Der Schreibstil ist etwas simpel, aber meine Güte es muss ja nicht jeder Autor auf einen Nobelpreis hinarbeiten. Ein spannendes Sommerbuch.

Gebunden Ausgabe oder Kindle-Edition bei Amazon kaufen

Wenn der Sommer endet, Moira Fowley-Doyle, Deutsche Erstauflage: 2016 cbt Verlag, Englisches Original: The Accident Season 2015


Das Buch wurde mir von cbt zur Verfügung gestellt, dies hat nicht meine Meinung beeinflusst.

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6 großartige Gesellschaftsspiele für den Sommer [Sammlungssonntag]

Sommerzeit bedeutet oft auch viel Freizeit, reisen, Urlaub und entspannen. Es ist die Zeit in der weniger los ist und man Zeit hat um sich mit Freunden und der Familie zu treffen. Bei uns bedeutet dies vor allem auch viel Zeit um Gesellschaftsspiele zu spielen, während man im Park, im Garten oder am Strand die Sonne genießt. Daher bekommt ihr heute sechs Empfehlungen für wirklich großartige Gesellschaftsspiele aus verschiedenen Kategorien.

Spiele für den Sommer: Takenoko, Machi Koror, Village, Secret Hitler, Betrayal at house on the Hill und Exploding Kittens.

Fotos von amazon.de und kickstarter.com

Takenoko

2-4 Spieler | ab 8 Jahren | 45-60 Minuten | Brettspiel

Takenoko sieht auf den ersten Blick aus wie ein recht simples Kinderspiel. Der Schein trügt hier jedoch, denn es handelt sich um ein Spiel bei dem es vor allem um strategisches Handeln geht. Im Laufe des Spiels baut man gemeinsam mit den anderen Spielern einen Garten auf, in dem ein Gärtner Bambus wachsen lässt, während ein Panda den Bambus frisst. Wie in so vielen Spielen geht es darum Siegpunkte zu sammeln. Dafür müssen verschiedene Aufgaben erfüllt werden: Bambus essen, Garten in einem bestimmten Muster aufbauen oder eine bestimmte Menge an Bambus wachsen lassen.

Das Spiel lässt sich schnell erklären, ist leicht zu verstehen, aber beinhaltet genug strategische Planung um dieses Spiel für Erwachsene spannend zu machen. Es ist definitiv eines unserer meistegespielten Spiele. Einen besseren Überblick über das Spiel bekommt ihr vielleicht mit Hilfe dieses Videos von mir:

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Machi Koro

2-4 Spieler | ab 8 Jahren | 30 Minuten | Kartenspiel

Machi Koro ist ein wunderbares Kartenspiel, welches an Spiele wie das Siedler von Cartan Kartenspiel erinnert. Ziel des Spiels ist es nach und nach eine Stadt aufzubauen, dadurch Geld zu erwirtschaften um schlussendlich vier Großprojekte zu errichten. Jedes Gebäude, welches innerhalb der Stadt errichtet wird, bringt Geld für den Spieler ein. Die Karten enthalten dabei immer eine aufgedruckte Zahl, die angibt bei welcher Zahl man für ein Gebäude Geld bekommt. Ist man an der Reihe würfelt man, erhält Geld für Gebäude und darf ein neues Gebäude errichten. Dabei entsteht jedes Mal eine komplett andere Stadt.

Das Spiel macht sehr, sehr viel Spaß und kann sowohl zu zweit, zu dritt, als auch zu viert komplett anderes gespielt werden.

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Village

2-4 Spieler | ab 12 Jahren | 60-90 Minuten | Brettspiel

Village ist definitiv das anspruchsvollste Spiel in dieser Sammlung. Innerhalb des Spiels spielt man eine Bauernfamilie in einem Dorf. Man baut Güter an, erlernt eine Ausbildung und kann Handel betreiben. All dies kostet jeweils Wissen, macht, Rohstoffe und vor allem Zeit. Auf einer Zeitleiste wird jeweils getrackt wie viel Zeit man bereits ausgegeben hat. Dabei stirbt immer eines der Familienmitglieder, wenn ein bestimmter Punkt überschritten wird. gerade dies macht das Spiel spannend, denn um das Spiel zu gewinnen muss man seine Familienmitglieder möglichst effizient in verschiedenen Bereichen des Dorfes unterbringen und dort sterben lassen um in die Stadtchronik einzugehen und dadurch Punkte zu erreichen.

Wer keine Lust auf komplizierte Regeln hat, sollte von diesem Spiel definitiv die Regeln lassen. Ansonsten ist es ein wirklich spannendes Spiel, was sehr viel Spaß macht!

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Secret Hitler

5-10 Spieler | ab 10 Jahren | 30 Minuten | Kartenspiel / Social Deduction

Bei diesem Spiel schlüpfen die Spieler in zwei verschiedene Rollen: sie sind liberale Bürger während der 1930er Jahre, die liberale Gesetze umsetzen möchten, oder sie gehören zu den Faschisten und wollen Hitler an die Macht bringen. Zu beginn des Spiels werden die Rollen der Spieler geheim verteilt, so dass niemand sich sicher sein kann, wer mit wem in einem Team ist. Ein Großteil der Spieler ist dabei Liberal, ein kleiner Teil Faschisten und eine Person ist Hitler. Die Faschisten wissen wer Hitler ist, Hitler weiß in den meisten Spielvarianten nicht, wer mit ihm in einem Team ist. Jede Runde gibt es einen zufälligen Präsidenten, der einen Kanzler nominiert, der von allen Spielern gemeinsam gewählt wird, und mit wem er zusammen ein Gesetzt erlassen muss.

Grundsätzlich geht es dabei darum, dass jede Seite die Gesetze ihrer Seite umsetzen muss, ohne recht zu wissen wer mit wem in einem Team ist. Es geht hier, wie in anderen Social Deduction-Spielen (Mafia, Werwölfe) darum seine Mitspieler zu täuschen und dadurch sein eigenes Team zum Sieg zu führen.

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Betrayal at House on the Hill

3-6 Spieler | ab 12 Jahren | 30-120 Minuten | Brettspiel

In diesem Spiel schlüpft jeder Spieler in die Rolle eines Abenteuers, der ein verfluchtes Horrorhaus gemeinsam mit den anderen Spielern entdeckt. Es wird solange zusammengespielt, bis im Laufe des Spiels eine bestimmte Zahl gewürfelt wird. Danach werden die Spieler in Teams eingeteilt und jedes Team erhält ein anderes Regelheft. Dabei wird aus einer von 50 möglichen Regeln gewählt, die entweder dafür sorgen, dass alle Spieler weiterhin zusammen spielen, alle gegeneinander spielen, es einen Verräter gibt, von denen niemand weiß, wer er ist, es einen offenen Verräter gibt oder es gibt zwei Teams von Spielern.

Dieses Spiel ist super lustig und macht besonders dann Spaß, wenn man Horrorspiele und Rollenspiele mag. Leider gibt es bisher nur eine englische Variante des Spiels. Jedoch sind die Karten gut verständlich .

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Exploding Kittens

2-5 Spieler | ab 7 Jahren | 15 Minuten | Kartenspiel

Dieses sehr, sehr simple Kartenspiel ist unfassbar lustig, sehr leicht zu erlernen und einfach ein witziges Spiel für Zwischendurch. In einen Kartenstapel werden Karten mit Katzen und Bomben drauf gemischt. Zieht ein Spieler eine dieser Karten scheidet er aus dem Spiel aus, außer er besitzt eine der sehr seltenen Entschärfungskarten. Innerhalb des Stapels befinden sich zudem Karten, die den Spielern helfen können. Jedes Mal, wenn ein Spieler an der Reihe ist kann er so viele Karten wie er möchte Spielen, muss jedoch am Ende seiner Runde immer eine Karte vom Stapel ziehen.

Das Spiel ist quasi russisches Roulett mit Katzen und dadurch sehr lustig, hektisch und ein Spaß für jung und alt. Leider gibt es auch dieses Spiel bisher nur auf Englisch, doch auch ohne wirkliche Sprachkenntnisse kann man dieses Spiel spielen. Zusätzlich zum Grundspiel gibt es eine Erweiterung um das Spiel mit bis zu 10 Spielern spielen zu können.

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